30.12.2011: Danke, Thank You, teşekkür ederiz


Vielen Dank für die netten Geburtstagsgrüße. Ich war gerührt und auch ein wenig beschämt, weil ich, zumindest auf Facebook, diese Erinnerungen „Dein Freund hat diese Woche Geburtstag“ meistens einfach ignoriere. Jetzt merke ich, wieviel es mir bedeutet, dass Menschen an mich denken. Ich werde mich bessern. Versprochen.

Thanks a lot for all the nice words and greetings or my birthday. I was touched and a bit ashamed because, at least on facebook, I mostly ignore these birthday reminders. Now I realize how much it means to me to know there are people who think of me. I’ll be better. I promise.

Benim Türk çok iyi değil. Bu nedenle, Google Translator ile:
Güzel doğum günü tebrik için teşekkür ederiz. Ben, Facebook en azından, bu anılar, çünkü dokundu ve biraz utandı „Arkadaşınızın bu hafta doğum günü var“ genellikle sadece görmezden. Şimdi insanlar beni düşündüğünüz benim için ne kadar önemli olduğunu biliyoruz. Ben daha iyi olacağım. Sözü verdi.

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3.11.2011: Eine Entschuldigung und eine Erklärung


Hallo.

Zuerst die Entschuldigung:
Ich weiß, dass viele Leute diesem Blog auch folgen, weil es sie interessiert, wie es mir so geht. Weil sie es als einen Weg benutzen, um sich zu versichern, dass es mich noch gibt. Diejenigen werden sich vielleicht ein paar Gedanken gemacht haben, zumal meine Aktivitäten insgesamt sehr eingeschränkt waren.

Entschuldigt bitte. Ich lebe noch.

Jetzt die Erklärung:
Mein Gesundheitszustand hat sich dahingehend entwickelt, dass ich mittlerweile Probleme mit dem Tippen habe. Wer in letzter Zeit mit mir geschattet hat, dem wird das aufgefallen sein. Zudem ist mein Sehen nicht besser geworden.
Das bedeutet, dass ich für längere Texte jetzt sehr viel mehr Zeit brauche, wenn ich sie auf einem Niveau veröffentlichen will, für das ich mich nicht schämen muss. Zusammen mit dem Umstand, dass mir zur Zeit ein richtiges „Projekt“ fehlt, bedeutet das, dass sich mein Enthusiasmus für Miszellen gerade in Grenzen hält.

Trotzdem werde ich mich jetzt nicht in die Jammerecke setzen und vor mich hinweinen. Ich versuche, im November mindestens eine Miszelle pro Woche zu schreiben. Auch wenn sie wahrscheinlich nicht mehr so lang sein werden, wie ihr das gewohnt seid. Vielleicht ist das sogar eine positive Entwicklung 🙂

Dank MOPI habe ich jetzt ja auch die Möglichkeit, von unterwegs kurze Notizen zu posten, oder wirklich niedliche Bilder von Tierbabys aus dem Zoologischen Garten. Ihr seht, die Miszellen sind endlich im Internet angekommen. Vielleicht sollte ich doch weniger korrigieren …

*räusper*

Wie auch immer. Es gibt mich noch, ich schreibe noch und liebe euch alle 😉

Cheers,
Skeetem

12.8.2010: Was vom Spießer übrig blieb


Nach dem Großen Spießertest vom Dienstag kamen einige verwirrte Kommentare bei mir an, dass das wohl kein richtiger Test sei und dass man sich mehr Optionen gewünscht hätte.
Natürlich war das kein echter Test, ihr Töffel! Das war einfach ein Kommentar zu heuchlerischen und bornierten Einstellungen, die manche Menschen pflegen.
Ich hatte das Ganze tatsächlich als eine Art Test geplant. Mit 5 Sorten Spießern und knappen Antworten. Aber das uferte aus, so dass es nicht mehr in eine oder auch zwei Miszellen passt. Also habe ich das zu der Form geändert, die ihr seit Dienstag lesen könnt.
Im Folgenden ein paar Sachen, die ich rausgeworfen habe.
Have Fun,
Skeltem

Überwiegend Antworten der Kategorie C:
Du, mein Lieber, bist ein Geld-Spießer. Du kennst keine Skrupel, wenn es um die Kohle geht. Für Zaster würdest du deine Oma verkaufen, wenn du sie nicht schon weggeleast hättest. Du hast keine Freunde, andere Menschen sind für dich nur Mittel zum Zweck. Gesetz unf Moral stehen der Wirtschaft im Weg, können aber dahin gehend verändert werden, dass sie dir nützen.

D: Religions-Spießer
Legt Gebote und Verbote grundsätzlich menschenfeindlich aus, weil er Menschen hasst, weil er sich hasst. Deswegen ist er für die volle Härte des Religionsgesetzes. Peitscht nicht selber aus, weil feige, verrät aber Abweichler.

E: Otto-Normal-Spießer
Moral und Anstand auf Autopilot. Entscheidungen zu anstrengend nach hartem Arbeitstag. Was sich bewährt hat, soll bleiben. Was ihn nicht stört, bewährt sich. Der Whatever-Spießer.

Frage X: Humor
Ergänze: „Mein Hund hat keine Nase.“

A: Das arme arme Tier. Man sollte es human von seinen Leiden erlösen.
B: Die Natur wird schon dafür sorgen, dass die Schwachen aussterben.
C: Ob man das Einschläfern als Werbekosten absetzen kann?
D: Der Herr hat’s gegeben, der Herr hat’s genommen.
E: Erzähl das jemandem, der sich dafür interessiert.

Anmerkungen:
– Der Geld-Spießer passt natürlich nicht in die Reihe. Spießer sind gescheiterte Idealisten, aber diese Individuen hatten nie Ideale, nur (Eigen-) Interessen.
– Die korrekte Antwort auf die Humor-Frage lautet natürlich: „Wie riecht er denn? Schrecklich!“. Nerdpunkte gibt es für das Wissen, dass der Witz als „Der Große Deutsche Vorkriegswitz“ in Monthy Python’s Sketch „Der tödliche Witz“ zu ewigem, und unverdientem, Ruhm kam 😉
– Diese Miszelle beendet erst mal das Spießer Thema.

10.11.2009: … und tschüss (mal wieder)


Hallo Alle.

Es ist mal wieder soweit.

Morgen fahre ich wieder einmal aus medizinischen Gründen weit weg. Rückkehr unbestimmt.

Ich werde mich hier sicher noch das eine oder das andere Mal melden. Aber ob es in diesem Jahr noch etwas mit Miszellen wird, weiß ich nicht.
Dabei wollte ich den Glaubenskram endlich abschließen.

Egal. Denkt in den nächten Tagen bitte mal ein paar gute Gedanken über mich („Er schreibt nicht das langweiligste Zeug im Internet, manchmal muss ich grinsen“) oder sowas.

Bis die Tage,
Skeltem

29.4.2009: Die Rache der Schneeeulen


Hallo Alle.

Wie ihr vielleicht wisst, sind Raben Trickster. Das heißt, dass sie es zwar generell gut meinen oder zumindest Dinge tun, die sich am Ende als positiv heraus stellen. Aber bei der Wahl ihrer Mittel sind sie nicht sonderlich zimperlich. Vielleicht kennt ihr die Haida-Geschichte, in der der Rabe der Welt das Licht bringt? Er stiehlt es von einem eifersüchtigen Schöpfergott. Hört sich ein wenig nach Prometheus an, oder? Im Gegensatz zum Titanen mit Leberschaden will der Rabe das gute Licht aber nicht der Allgemeinheit zur Verfügung stellen, sondern einfach nur für sich selbst. Und dass er dabei die Tochter des Gottes schwängert und quasi zu seinem eigenen Sohn wird, ist ein Bonus. Was ich damit sagen will ist, dass man Raben nicht unbedingt jedes Wort glauben muss. Cum granum salis, wie die Lateiner sagen.

Eulen sind da ganz anders. Sie wägen ihre Worte sehr genau ab und sind allgemein weise und wissen, was sie tun. Und sie sind langweilig, humorlos und riechen aus dem Hals nach Mäusen. Aber ich schweife ab.

Ich würde gerne ein paar Dinge richtig stellen, damit niemand auf die Idee kommt, sich nach Rabenart selber zu kurieren, wie es in der Geschichte angedeutet wurde. Also: Zuerst einmal waren beide „Flügel“ krank. Nur der Eine, der linke, schmerzte nicht so. Dafür lief er aus. Fragt nicht. Die „Schneeeulen“ haben natürlich auch beide „Flügel“ operiert. Ohne Betäubung. Und erfolglos. Den linken „Flügel“ konnte ich sowieso schon seit ein paar Jahren nicht mehr benutzen. Also fällt es gar nicht auf, dass ich den mit Salbe zukleistere. Der Rest war in etwa so, wie geschildert. Nur über einen längeren Zeitraum. Aber, Jungs und Mädchen, macht das nie zu Hause. Ich komme zwar klar mit dem „rechten Flügel“, aber er hat immer noch Beschwerden. Mit der „Salbe“ wären die vielleicht weg, aber auch die Flugfähigkeit. Das ist ein Risiko, das ich eingehen muss. Es ist mein Risiko.

Gestern habe ich die „Schneeeulen“ noch einmal aufgesucht. Und weil die Konsequenz bestimmt einen Namen hat, der aber sicher nicht „Rabe“ (oder Skeltem oder Pascal) lautet, kann es sein, dass ich ihnen noch einmal eine Chance geben werde. Zumal sie gesagt haben, es diesmal mit Betäubung zu machen. Ganz ehrlich.

Also, wenn es demnächst wieder mal eine kleine Miszellen-Pause gibt, wisst ihr ja, woran das liegen kann.

Meine Mutter kommt zu Besuch.

Euer „Rabe“ Skeltem

17.4.2009: Updates kommen wieder


Hallo Alle!

Kürzlich hat ein netter Mensch die Miszellen in einem Forum gehyped. Daraufhin sind einige Leute an den Anfang, also vor knapp 3 Jahren gesprungen, um Miszellen aufzuholen. Ich lese manchmal mit, was die Leute so lesen und habe festgestellt, dass vieles, vor allem persönlichere Sachen, völlig an meiner jetzigen Situation vorbei gehen. Bei anderen Miszellen hat sich meine Sichtweise ergänzt, geändert oder die äußeren Bedingungen sind längst nicht mehr die selben. Lange Rede, kurzer Sinn: sie sind völlig veraltet.
Am Anfang habe ich einmal im Monat ein Update geschrieben, wenn sich irgend etwas, Miszellen betreffend, geändert hat. Ich werde in den nächsten Zeit damit beginnen, alte Miszellen durchzusehen, ob sich etwas Neues, Schreibens wertes ergeben hat. Den Anfang mache ich heute mit „redo from start“. Den neuen Eintrag werde ich jeweils auf den älteren Miszellen verlinken, damit die Leserinnen und Leser „up to date“ bleiben können 😉

Ich hoffe, ihr bleibt meinen Miszellen gewogen.

Cheers, Skeltem

redo from „Start“


Wenn ich mir die erste Miszelle heute ansehe und die Gefühle, die ich damit verband Revue passieren lasse, bekomme ich einen Kloß im Hals.
Hallo Alt-und Neuleserinnen und Leser. Seit „Start“ sind jetzt fast drei Jahre vergangen. Ich heiße immer noch Pascal, bin immer noch gehörlos und habe immer noch keine bezahlte Arbeit gefunden. Meine Frau, die ich hier Lapis nenne, hält es immer noch mit mir aus. Ich wohne immer noch in Oberfranken. Nur zunehmend unwilliger. Und ich schreibe anscheinend immer noch ein Blog. D’oh.
Andere Sachen, die mir damals wichtig waren, sind mir heute nicht mehr ganz so wichtig. Spielkram z.B. Als ich noch andere Dinge zu tun hatte und Spielen ein Hobby und besonders war, lag es mir sehr am Herzen. Heute könnte ich die ganze Zeit daddeln. Aber es ist nicht mehr besonders. Sondern langweilig. Ich spiele zwar immer noch gerne EVE Online, aber auch der Reiz wird immer stumpfer. Grow up, Skeltem! Du bist jetzt 40 Jahre alt. Zeit, erwachsen zu werden.
Ich denke immer noch, dass ich ein Wissenschaftler bin. Sicher. Ihr werdet hier keine wissenschaftlichen Texte finden. Aber eine bestimmte Geisteshaltung, ein Erkenntnisinteresse wird man (hoffentlich) nie los. Ich interessiere mich vor allem für religionswissenschaftliche Themen. Nicht, weil ich besonders religiös wäre, sondern weil es mich seit meiner Kindheit fasziniert hat, wie „Religion“ Menschen beeinflusst. Im Guten wie im Schlechten. „Religion“ ist der Sieg der Ideen über den reinen Materialismus. Heute weiß ich, meine ich zu wissen, dass die Ideen entscheidender Bestandteil der menschlichen Existenz sind. Konsequenter Weise habe ich mich sehr mit der abendländischen Ideengeschichte (Philosophie), Geschichte und Kulturwissenschaften (Ethnologie, Soziologie, ein bisschen Philologie) beschäftigt. Wie gesagt, streng wissenschaftlich geht es in den Miszellen nicht zu (wäre auch nicht sehr unterhaltsam), aber ihr könnt mir glauben, dass ich meistens weiß, wovon ich schreibe.
Das mit dem Journalismus hat sich, denke ich erledigt. Als ich begann, die Miszellen zu schreiben hatte ich die spinnerte Idee, dass das Blog quasi eine Fingerübung sei, damit mein Schreiben nicht einrostet, und ich was vorzeigen kann, bei einer Bewerbung als Online-Journalist irgendwo. Das ist auf so viele Arten nicht mehr relevant, dass es mich fast deprimiert, darüber zu schreiben. Ich lasse es dabei, dass ich immer noch gerne schreibe und die „Miszellen“ sind bestimmt nicht das dümmste Blog im Internet. Aber ich bin ganz bestimmt kein Journalist.
Dafür habe ich aber die Freiheit, so zu schreiben, wie ich will. Wer die Miszellen liest, stößt (wahrscheinlich nach etwa einer Zehntelsekunde) darauf, dass ich meine Sicht der Dinge gerne humorvoll rüber bringe. Andere würde sagen: sarkastisch. Wieder andere würden mich einen Zyniker nennen. Ich bin vielleicht zynisch. Aber ich versuche, dem Ganzen, immer noch etwas Witziges abzugewinnen. Wenn euch manchmal das Lachen im Halse stecken bleibt, ist das nicht unbeabsichtigt. „Meine Miszellen“ sind immer „cum granum salis“, also nicht wörtlich, zu lesen. Bei den „Wissen schaffen“ Miszellen stimmen die Fakten nach meinem besten Wissen. Bei den anderen Kategorien schlage ich gerne mal über die Stränge 😉
Letztlich bin ich nur ein Kasper mit Uni-Abschluss, der ihm soviel nützt wie ein Walkman. Ich bin ein Geschichtenerzähler. Manchmal sind die Geschichten wahr. Manchmal gelogen. Aber darauf kommt es nicht an, oder? Hauptsache ist, die Geschichten sind nicht langweilig. Und wenn man noch den einen oder den anderen Gedanken dabei entwickelt, ist das ein nicht zu unterschätzender Bonus.
Ich wünsche allen viel Spaß mit „Meine Miszellen“. Mindestens so viel Spaß, wie es mir macht, sie zu schreiben.

Euer,
Skeltem