Archiv für November, 2008

Blackout

Veröffentlicht in Geschichten um das Netz, HomeStory am November 18, 2008 von skeltem

Jeder Junkie wünscht sich, dass die Droge seiner Wahl in unbegrenzten Mengen preiswert zur Verfügung steht. So gesehen ist für uns (fast! Ich kann jederzeit damit aufhören.) Internet Abhängige eine Breitband Anbindung plus Flatrate ein Traum. Der kann allerdings schnell zum Alptraum werden, wenn die Tücken der Technik zuschlagen.

So ging es mir am Samstag. Eben noch einen cleveren (HA!) Beitrag in meinem Lieblingsforum gepostet, und plötzlich ging nichts mehr. Nachgesehen und  – richtig – die grüne „Leuchtdiode of Doom“ blinkt am Router. Kein Kontakt zu einem DSL-Server. Argh!

Da das nicht zum ersten Mal vorgekommen ist und es bislang jedes Mal ein temporärer Ausfall war, machte ich ein paar Atemübungen, widerstand der Versuchung in Panik zu verfallen und ging statt dessen Lapis auf die Nerven. Zwischendurch (so etwa alle 5 Minuten) ging ich immer mal wieder im Flur nachschauen, ob das Blinken dem beruhigenden konstanten Leuchten gewichen war. Pustekuchen.

Gegen Abend hielt ich es dann nicht mehr aus und werkelte an dem System rum, in der Hoffnung (?) dass es an unserer Seite lag und nicht bei Freenet. Aber es lag entweder nicht an uns oder so sehr, dass ich es nicht feststellen konnte. Jedenfalls verbrachte ich außergewöhnlich viel Zeit mit anderen Dingen. Hauptsächlich damit, mir den Schweiß abzuwischen.

Sonntag stand ich dann tatsächlich um 8 Uhr morgens auf, um zu sehen, ob es wieder geht. Nix. Blink,blink. Scheiße! Das war dann der Zeitpunkt, wo ich dieses Schütteln das erste Mal bemerkte. Und das Zucken. Und diese schreckliche, schreckliche Frage, ob es da draußen überhaupt noch Menschen gab oder Coburg isoliert in einer weißen Leere lag. Eine Insel der Realität in einer großen schweigenden Wüste des – Nichts?

Bei Lapis begann jetzt auch der Entzug. Wo ich ein klein wenig von meinem Internetanschluss abhängig bin (wie gesagt, eigentlich bräuchte ich ihn ja nicht) ist sie Telefon … telefoniert sie gerne und ausdauernd. Und da wir das Komplettpaket haben mit DSL und Internettelefonie ging das natürlich auch nicht mehr. Überflüssig zu sagen, dass der Sonntag Morgen ungefähr so gemütlich war wie ein Picknick im Löwengehege zur Fütterungszeit.

Gegen Mittag verschaffte ich mir dann Erleichterung. Ich zog wie ein drogensüchtiger Promi los, dessen kostenloser Koks-Bringsdienst plötzlich hopps genommen worden war und der nun wieder in die Niederungen der kriminellen Halbwelt absteigen muss, um an seinen Kick zu kommen. Kurz: Ich ging in ein Internetcafé.

Dort verkauften mir levantinisch aussehende Männer lächerlich teure Internet-Zeit. Hätte ich mehr Selbstachtung gehabt, hätte ich ihnen ins Gesicht gelacht. Aber so war ich dankbar für jede Sekunde. Ich schaute nach meiner E-Mail (keine :( ), nach Antworten auf meinen cleveren Forenbeitrag (keine :( ) und, ja, auch nach der Lösung für unser kleines Internet-Problem.

Im Hilfe-Forum von Freenet überkam mich das kalte Grausen. Das Blinken des Todes ist dort keineswegs unbekannt und zwischen allerlei Flüchen auf Freenet las ich heraus, dass ich alle Hoffnung fahren lassen solle, dass das Problem jemals behoben werde. Oh wie schön war doch die Zeit bei der Telekom, wo sie einem nur ins Auge spuckten bei Problemen, die dann aber auch irgendwann behoben. Nein, Freenet, das war der Foren-Tenor, nie wieder!

Zum Glück kenne ich mich mit Foren aus und weiß, wie repräsentativ die Whiner dort sind. Und weil ich mich mit Foren auskenne, spürte ich zielsicher die relevanten Informationen (kostenlose Hotline) auf und ging nur wenig zitternd wieder nach Hause.

Der Rest der Geschichte ist eine Lanze für Freenet, die ich gerne brechen möchte. Lapis rief die Hotline an (Handy!) und kam nach nicht mal 10 Minuten Computermenü zu einem Menschen durch. Der beriet sie freundlich und schloss erst mal Kabelfehler aus. Hatte ich zwar schon, aber na ja. Dann stellte er einen Defekt in der „Leitung“ fest und versprach, dass ein Techniker sich darum kümmern würde. Mitte dieser Woche, spätestens Ende würde unser DSL wieder gehen.

Mitte bis Ende der Woche? AH! Bis dahin hätte ich sicher mein ganzes Geld im Internetcafé gelassen, Lapis ihres für Handytelefonate verjubelt. Von den psychischen Traumata ganz zu schweigen. Aber gestern morgen (!) keine 24 Stunden nach dem Anruf funktionierte alles wieder. Und man konnte einen Mann mittleren Alters durch die Küche tanzen sehen wie sonst nur, wenn Mönchengladbach gegen Bayern ein Unentschieden raus holt. Vielleicht sollte ich mir doch Sorgen machen.

9.11.2008: IES

Veröffentlicht in Allgemeines am November 9, 2008 von skeltem

Hallo Alle.

Ja, ich weiß, ich habe mehr Pausen als Studenten Semesterferien. Aber wie Studenten sind die ja nicht dazu da, Speß zu haben, sondern zu arbeiten und zu forschen und … so weiter.

Also ich mache wieder eine Pause, weil meine Oma (Huhu! Guck mal, du bist im Internet) Geburtstag hat und ich unter Androhung von Enterbung an den Rhein zitiert wurde.

Das heißt, nächste Woche keine Miszelle. Oder so lange, bis ich mich vom Cholesterinschock erholt habe.

Bis dann und grämt euch nicht zu sehr,

Skeltem

PS: Wenn ich es mir recht überlege: Doch. Grämt euch! ;)

Eine Geschichte und ihre Meldung

Veröffentlicht in Coburg, Kurze Geschichten am November 9, 2008 von skeltem

Es war ein schöner Herbsttag in Oberfranken. Das Ehepaar Siegmund, 71, und Renate, 65, S.* aus Untersiemau beschlossen das schöne Wetter zu nutzen und nach Coburg in den Rosengarten zu fahren, um dort ein wenig Spazieren zu gehen. Wie immer wurden sie von ihrem betagten, aber rüstigen Dackel Wasti** begleitet. Wenn die beiden geahnt hätten, was für ein Horror sie in der oberfränkischen Metropole erwartet, wären sie sicher zu Hause geblieben und hätten sich statt dessen eine Carmen Nebel Videokasette angesehen.
Wie hätten sie ahnen können, dass nur wenige Minuten nachdem sie den idyllischen Park am modernen Coburger Kongresszentrum mit seinem Palmenhaus und dem großartigen Sintflutbrunnen betreten hatten, das Chaos über sie hereinbrechen würde?
An jenem Tag verließ Heike U.*, 28, schon früh ihr Haus in der *****gasse, um mit ihrem Pudel Osama*** Gassi zu gehen. Weil die *****gasse in der Nähe des Rosengartens liegt und man die Hundeköttel in den Blumenrabatten nicht so gut erkennt, führt Heikes und „Ossi“ (wie sie ihn nennt) Weg häufig am Kongresshaus vorbei in den Park. Dabei nehmen sie immer den Südweg, biegen dann vor dem Brunnen scharf ab und gehen den Nordweg zurück nach Hause. Genau das war ihr Plan an jenem Samstag im November. Wenn sie nicht am Abend vorher auf einer Party ein, zwei Drinks zuviel gehabt hätte, dann wäre sie ihrer Routine vielleicht auch treu geblieben und vielen Personen und Hunden wäre dieser Tag vielleicht nicht als der schlimmste ihres Lebens in Erinnerung geblieben.
So aber blieb sie erschöpft von den Nachwirkungen des Alkohols, dem Schlafmangel und ihrer schlechten Kondition ganz entgegen ihre Gewohnheit und Absicht auf einer Bank am Palmenhaus sitzen und ließ Osama von der Leine. Das allein wäre schon ein Verstoß gegen die Parkordnung, die strengstens darauf hinweist, dass alle Hunde an der Leine geführt werden müssen#. Der Pudel lief daraufhin los, um einige interessante Düfte aufzunehmen und seine Nase, wie es seine Gewohnheit ist, in Dinge zu stecken, die ihn nichts angehen. Meistens in den Allerwertesten anderer Hunde.
Die Gruppe S. (Siegmund, Renate und Wastmund) betrat zu gleichen Zeit den Park. Wasti war, wie es der gesetzestreue Herr S. vorzug, natürlich an seiner teueren Leine aus Kalbsleder. Weil der treue Dackel aber schon gut und gerne 500m zurückgelegt hatte, hechelte er Mitleid erregend hinter seinem Herrchen und dem Frauchen hinterher+.
Als sie sich dem Palmenhaus näherten, nahm das Schicksal seinen Lauf. Erst scheint es, als sei alles in Ordnung. Die S. gehen in sehr gemächlichem Tempo aus das Haus zu, aus Rücksicht auf ihren Dackel. Heike U. Sitzt auf einer Bank davor, mit geschlossenen Augen und fängt die milde Herbstsonne ein. Sie ist sogar ein bisschen eingedöst, gibt sie später zu Protokoll. Osama versucht seinen eigenen Hintern zu lecken, weil keine anderen Hunde im Park sind. Plötzlich nimmt er Wastis Witterung auf. Freudig erregt schnellt er auf die Dreiergruppe aus Untersiemau zu. Freundlich bellend tut er die Absicht kund, den anderen Hund „kennen lernen“ zu wollen. Und vielleicht erwähnt er auch Sex, aber unser Tierpsychologe ist da noch unschlüssig.
Für Herrn und Frau S. tun sich aber die Pforten der Hölle auf. Ein Hund, mindestens doppelt so groß wie ihr Preisdackel kommt über den Rasen angerannt, genau auf den geliebten Hund (Kind gar) zuhaltend! Frau S. gibt ein Wehklagen von sich aus Angst um Wasti. Herr S. aber, der kaltblütiger ist als sein Eheweib, reißt aus der Manteltasche eine kurzläufige Pistole und legt auf den heranspringenden Terrorpudel an. Heike U. Macht in diesem Moment ihre Augen auf um zu sehen, was ihr Hund treibt. Ihr Blick fällt auf Siegmund S. und seine Waffe. Sie schreit auf, kann das Bild aber überhaupt nicht zuordnen, wähnt sich in einem Wachtraum.
S., der jetzt auf die Frau aufmerksam wird, fährt herum und schreit, mit vorgehaltener Pistole: „Pfeif’ns Ihrn Hund z’rick. Oder ich grandiere fir nix!“. Renate U. schreit darauf hin noch lauter und jetzt fällt auch Heike S. ein. Osama, der das Ganze für tolles Spiel hält bellt und bellt. Wasti hat sich derweil hingelegt und ruht seine müden Stummelbeinchen aus.
Heike U. ist inzwischen soweit wach, dass sie versteht, was der Mann mit der Pistole von ihr will. „Osama! Ossi! Komm mal her!“
Ein Schuss peitscht durch den Park.

Das ist wirklich passiert. Vielleicht nicht ganz so, wie geschildert, aber bei dem Rentner und seiner Frau wurden später je eine Schreckschusspistole und eine Dose Tränengas sichergestellt. Legt auch bloß nicht mit älteren Herrschaften an, liebe Leute ;) )

*Namen von der Redaktion frei erfunden
** Wastmund von Freiwitz, Sieger in der Klasse Langhaarteckel 1997, 1998 und 2001 des Dackelzüchterverbandes Franken/Thüringen, 1990 e.V.
*** Geschmacklose Hundenamen kommen nie aus der Mode****
**** Er hat allerdings auch noch nie irgend etwas gewonnen
# Dass es alle machen heißt noch lange nicht, dass es legal ist.
+ „Er ist ja wie unser Kind. Unser kleiner Wastl. Ne, wie unser Sohn. Und ihn dann in diesem Zustand …“ Frau S. wird heute noch psychologisch betreut.

Seltsam …

Veröffentlicht in Zeitnah, komisch - ist aber so am November 4, 2008 von skeltem

… oder:

Wie ich lernte, mir Sorgen zu machen und Amerika zu hassen

Seit letzten Montag weiß ich, warum ich die US-Amerikaner nicht leiden kann. Und nein, ich spreche nicht nur von der Regierung Bush. Die zu verachten ist ja mittlerweile so etwas wie globaler Zeitgeist geworden. Egal, wer am 4. November die Wahl gewinnt: die ganze Welt wird sich in den Armen liegen, dass der Alptraum W. endlich vorbei ist. Nein, ich meine die amerikanische Kultur. Den „american way of life“.

Gut, in bestimmten Kreisen ist es schick, anti-amerikanisch zu sein. Wobei. Eigentlich in ganz schön vielen. Die Linken hassen die Imperialisten. Die Rechten die Israel-Freunde. Die Muslime die Israel freundlichen Imperialisten. Die kulturell Interessierten hassen die „kulturlose“ Nation. Die Intellektuellen die „dummen“ Amerikaner. Diejenigen mit nationalem Minderwertigkeitskomplex hassen die nationalistischen Amis mit ihrem überbordenden Selbstbewustsein. Die national denkenden auch. Die USA bieten eine Menge Fläche, jedes auch noch so kleinliche und engstirnige Vorurteil auf sie zu projizieren.

Ich selbst hatte mich nach einer kurzen Phase der Ami-Vergötterung (4. bis 5. Lebensjahr) und einer längeren Phase der Ami-Verachtung (6-26) endlich aus der pubertären „Amis sind fett, dumm und aggressiv“ Haltung befreit. Ich habe mich bemüht, die USA als das zu sehen, was sie sind und nicht als das, was deutsche und europäische Ressentiments aus ihnen oft machen. Weder das Reich des Bösen, noch das gelobte Land. Keine Nation wie jede andere, aber auch nicht so anders als wir. Zumal wir im Zuge der Globalisierung ja alle irgendwie ein bisschen Amerika sind.

Irgendwo ist allerdings immer ein gewisses Unbehagen geblieben, zu dem natürlich auch die Politik der USA beigetragen hat. Auch mein kurzer Besuch in Kalifornien und Nevada Anfang der 90er Jahre konnte mich nicht wirklich für das Land erwärmen. Zudem ich es damals schon so paranoid erlebt habe, dass ich mir gar nicht ausmalen mag, wie es wohl heute ist, dort einreisen zu wollen. Zum Glück habe ich nicht das geringste Bedürfnis, es auszuprobieren.

Jedenfalls. Wie kam es, dass ich mir endlich meine tiefe Abneigung gegen die USA eingestehen konnte? Jeden Montag liegt der Süddeutschen Zeitung eine Beilage mit dem „Best of“ der New York Times bei. Meistens lese ich ein paar Artikel daraus, die meistens auf der Kommentar-Seite stehen. Wir sind oft einer Meinung, die NYT und ich. Manchmal auch nicht. Und manchmal bin ich bass erstaunt, wie eine ‘liberale’ amerikanische Zeitung so die nationale Trompete spielen kann.

An jenem Montag vor einer Woche las ich einen Artikel darüber, dass die globale Finanzkrise im amerikanischen Mittelstand angekommen sei. Gemerkt hätten die Interviewten es vor allem daran, wie sie nun ihren Kindern nicht mehr jeden Wunsch sofort erfüllen könnten. Sie müssten sich einschränken. „Das war ein Schock für Cindy“, sagte eine Mutter „statt Balletstunden, Fußball, Reiten und Hockey konnten wir uns nur noch eines von vieren leisten. Und den Hummer zum 16. wird’s wohl auch nicht geben. Eher einen Nissan.“ Oder so ähnlich. Oder der Vater, der seinem Sohn erklären muss, dass der Schulausflug auf die Bahamas nicht mehr im Familienbudget drin ist und auch der gemeinsame Urlaub auf Bali zum Tauchen auf der Kippe steht. Dass es dieses Jahr vielleicht nur Hawaii wird. Das Elend war groß, die Not hatte die US-Amerikanischen Familien in ihren Klauen. „Spend less“ lautet das Motto mindestens diese und nächste Weihnachten. Aber sie lassen sich einfach nicht unterkriegen, die Amis. Am Ende des Artikels waren sich dann alle diese Wohlstandsverlierer einig, dass es auch ein Gutes hat, weniger Geld ausgeben zu können. Die Kinder lernten, was wirklich wichtig ist, Familie blablabla. Verdammte Optimisten.

Da wurde mir schlagartig klar, was mich immer an den New York Times Artikeln gestört hatte. Nicht die „mein Freund Bob aus Ghana sagt“ oder „als ich in Tadschikistan im Puff war“ Meinungen besserwisserischer Pulitzer Preisträger. Oder dass man auf der ersten Seite von einem Artikel über politische Enthüllungen angefixt wird, der auf Seite vier in jähe Langeweile mündet. Nein. Dass fast an allen Themen irgend etwas Positives gefunden wird. Ich bin Deutscher. Ich bin Pessimist. Kommt mir nicht mit „Ach das ist alles nicht so schlimm, wie es auf den ersten Blick aussieht“. Es ist schlimmer.

Ich meine, eine Nation, die sich auf das Armageddon freut, weil sie ja die Auserwählte ist, kann doch nicht wirklich zurechnungsfähig sein, oder? Ich kenne ja diese Leute. Diese „das Glas ist halb voll mit köstlichem Wein“ wenn es in Wirklichkeit fast leer von billigem Fusel ist. Oder denen beide Beine amputiert wurden und lachen, weil „sie sich jetzt richtig reinknien“ können. Für die jedes Problem eine Chance darstellt. Mit solchen Leuten muss man auskommen wie mit Privatfernsehen, WoW-Spielern oder gelegentlicher Herpes.

Aber was ist, wenn die die Macht ergreifen? Dann fallen die in fremde Länder ein mit dem einzigen Plan, dass „es schon irgendwie kappt“. Weil es immer klappt. Oder will man solchen Leuten sein Geld überlassen? Die könnten glauben, dass die Wirtschaft einfach immer weiter wächst, weil es wäre ja doof, wenn nicht. Wird schon, wird schon. Und wenn sie Scheiße bauen, glauben sie einfach, dass sie nicht erwischt werden. Und wenn sie erwischt werden, dann macht das auch nichts. Was ist schon das schlimmste, das passieren kann?

Ne, geht weg mit Optimisten und Amerika. Wenn ich immer das schlimmste annehme, werde ich wenigstens angenehm überrascht. Manchmal. Hin und wieder. Früher öfter als heute. Ach, die Zeiten sind schlimm.

Aber das allerschlimmste. Das aller allerschlimmste an Amerikanern ist das: Wenn sie sich tatsächlich Sorgen machen. Wenn sie ihren ekligen Daueroptimismus verlieren. Dann wissen wir, dass wir wirklich ganz tief drin stecken. Oops.

Noch was Schlimmes: