30.12.2011: Danke, Thank You, teşekkür ederiz

Vielen Dank für die netten Geburtstagsgrüße. Ich war gerührt und auch ein wenig beschämt, weil ich, zumindest auf Facebook, diese Erinnerungen „Dein Freund hat diese Woche Geburtstag“ meistens einfach ignoriere. Jetzt merke ich, wieviel es mir bedeutet, dass Menschen an mich denken. Ich werde mich bessern. Versprochen.

Thanks a lot for all the nice words and greetings or my birthday. I was touched and a bit ashamed because, at least on facebook, I mostly ignore these birthday reminders. Now I realize how much it means to me to know there are people who think of me. I’ll be better. I promise.

Benim Türk çok iyi değil. Bu nedenle, Google Translator ile:
Güzel doğum günü tebrik için teşekkür ederiz. Ben, Facebook en azından, bu anılar, çünkü dokundu ve biraz utandı „Arkadaşınızın bu hafta doğum günü var“ genellikle sadece görmezden. Şimdi insanlar beni düşündüğünüz benim için ne kadar önemli olduğunu biliyoruz. Ben daha iyi olacağım. Sözü verdi.

6.12.2011: Niederer Bewusstseinszustand

Hallo Alle.

 Seit einer Woche bin ich wieder zu Hause. Gott sei Dank. Am Ende kam ich mir vor wie in einem dieser Filme, in denen der Held in einem gottverlassenen Kaff landet und nicht mehr weg kommt, weil

 a) der Sheriff ihn für einen gesuchten Verbrecher hält
 b) der lokale Großgrundbesitzer ihm die Schuld für seine Missetaten in die Schuhe schiebt
 c) Aliens
 d) Vampire
 e) Thomas Gottschalk einen Nqchfolger für „Wetten, dass …“ sucht
 f) alles zusammen

Mit anderen Worten: es war ein Alptraum. Also ein Bewusstseinszustand, in dem ihr euch alle auch hin und wieder mal befindet. Tu quoque, Sir Winston ;)

Ich werde noch ein oder zwei „Unterwegs“-Miszellen posten, schließlich müssen die Bilder vom MOPI weg und ich bin noch nicht wieder ganz normal da oben *pfeif*

Dann kommen die verdammten Feiertage und ich werde wieder extrem sarkastisch.

Freut euch drauf.

Ein wacher,
 Skeltem

… oder doch eher `the Big Lebowski`

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Am Dienstag fühlte ich mich dem Dude so nahe wie nie.
`Wo ist das Geld, Skeltem?’ *platsch*
‘Wo ist das Geld, Skeltem?’
*platsch*
:Nochmal. Ich spüre dieses kitzeln in den Rippen, das ich immer kriege, bevor ich mir nen Tausi raus schneide.’

In einem David Lynch Film …

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… mitzuspielen ist schon interessant. Aber das sind Fieberträume auch.
Im Großen und Ganzen würde ich, im wahren Leben, Anhaltspunkte vorziehen, ob ich in einem schlechten Film gelandet bin oder einfach nur den Subtext nicht verstehe.
Geschrieben vom Set der Inland Empire Neuverfilmung.

On the Road

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Flughafen berlin-Tegel.
WTF mache ich hier?
Miszellen live vom Untergehenden Schiff. Ob ich den Flughafen, Berlin oder mich meine, überlasse ich eurer schadenfrohen Fantasie.

3.11.2011: Eine Entschuldigung und eine Erklärung

Hallo.

Zuerst die Entschuldigung:
Ich weiß, dass viele Leute diesem Blog auch folgen, weil es sie interessiert, wie es mir so geht. Weil sie es als einen Weg benutzen, um sich zu versichern, dass es mich noch gibt. Diejenigen werden sich vielleicht ein paar Gedanken gemacht haben, zumal meine Aktivitäten insgesamt sehr eingeschränkt waren.

Entschuldigt bitte. Ich lebe noch.

Jetzt die Erklärung:
Mein Gesundheitszustand hat sich dahingehend entwickelt, dass ich mittlerweile Probleme mit dem Tippen habe. Wer in letzter Zeit mit mir geschattet hat, dem wird das aufgefallen sein. Zudem ist mein Sehen nicht besser geworden.
Das bedeutet, dass ich für längere Texte jetzt sehr viel mehr Zeit brauche, wenn ich sie auf einem Niveau veröffentlichen will, für das ich mich nicht schämen muss. Zusammen mit dem Umstand, dass mir zur Zeit ein richtiges „Projekt“ fehlt, bedeutet das, dass sich mein Enthusiasmus für Miszellen gerade in Grenzen hält.

Trotzdem werde ich mich jetzt nicht in die Jammerecke setzen und vor mich hinweinen. Ich versuche, im November mindestens eine Miszelle pro Woche zu schreiben. Auch wenn sie wahrscheinlich nicht mehr so lang sein werden, wie ihr das gewohnt seid. Vielleicht ist das sogar eine positive Entwicklung :)

Dank MOPI habe ich jetzt ja auch die Möglichkeit, von unterwegs kurze Notizen zu posten, oder wirklich niedliche Bilder von Tierbabys aus dem Zoologischen Garten. Ihr seht, die Miszellen sind endlich im Internet angekommen. Vielleicht sollte ich doch weniger korrigieren …

*räusper*

Wie auch immer. Es gibt mich noch, ich schreibe noch und liebe euch alle ;)

Cheers,
Skeetem

29.9.2011: MOPI

Ich bin jetzt auch mobil. Dank MOPI, dem mobilen Prokrastinator.
In echt heißt das Teil natürlich „SmartPhone“, obwohl es sich gerade ziemlich dumm anstellt.
Ich mag MOPI lieber, vor allem, weil es genau trifft, was man damit macht.
Aber: Statt in der muffigen Bude prokrastiniere ich jetzt im Garten.
Win-Win.

Euer Gesund-Aufschieber,
Skeltem

Gelesen > A Dance with Dragons

Ab Seite 500 geht er dann doch ab, der Tanz mit den Drachen. Das heißt, so ziemlich nach der Hälfte der lang ersehnten Fortsetzung von George R. R. Martins „Song of Ice and Fire“-Epos kommt langsam so etwas wie Spannung auf. Ach.

Was hatte ich mich gefreut! Fünf Jahre habe ich auf „A Dance with Dragons“ (ADWD) gewartet. Meine Begeisterung für die SIF-Serie habe ich damals ja schon zum Ausdruck gebracht. Nun, bei ADWD muss zumindest niemand befürchten, lesenderweise den Geburtstag seiner Mutter zu verpassen. Oder diesen langweiligen Film im Fernsehen.

Na gut, besser als Fernsehen ist es doch, vor allem in der zweiten Hälfte. Da entwickelt das Buch auch wieder Schmöker-Qualitäten. Vorher aber ist es nur mit kognitiver Dissonanz zu ertragen. Ihr wisst ja: wenn man schweine viel Geld für etwas bezahlt hat, oder seinen Jahresurlaub opfert, dann muss das einfach toll sein. Auch wenn das Auto ab der zweiten Woche dauernd in die Werkstatt muss oder die Fiji-Inseln kein Südseeparadies sind, sondern ein Moskito verseuchter Alptraum aus Beton, unfreundlichen Menschen und 42° im Schatten bei 150% Luftfeuchtigkeit.

Natürlich kann das auch ins Gegenteil umschlagen, in übertriebene Enttäuschung. Ähem.

Also von vorne. Ich versuche, so wenig wie möglich zu spoilern, aber wer bisher nur die „Game of Thrones“-Fernsehserie kennt und sich die Spannung nicht verderben will, sollte zum Fazit vorscrollen.

Wer sich mit der SIF-Serie befasst, weiß natürlich, dass ADWD nicht Teil 5 ist, sondern Teil 4.2. 4.1 war das vor fünf Jahren erschienene „A Feast for Crows“ (AFFC). In AFFC erzählt Martin, wie es im Süden der Seven Kingdoms nach dem Ende des „War of the five kings“* weiter geht. ADWD sollte den gleichen Zeitraum umfassen, nur im Norden und jenseits der narrow sea. Allerdings führt Martin die Geschichte dann doch weiter (etwa ab Seite 500) und man erfährt z.B. wie es mit Arya, Cersei, dem Kingslayer und anderen Figuren aus AFFC weiter geht. Also ist ADWD eher zwei Bücher. Dick genug ist es.

Wer aufgepasst hat merkte, dass das Buch etwa zu dem Zeitpunkt spannend wird, als es wirklich zum fünften Teil der Serie wird. Vorher liest es sich wie Melasse. Das liegt vor allem daran, dass Martin einfach nichts einfallen will. Man kann dabei zusehen, wie er mit der Schreibblockade ringt.

Inhaltlich äußert sich das im völligen Stillstand der Geschichte. An den beiden Hauptschauplätzen, der Mauer und Mereen, geht nichts mehr. Jon Snow ist von Stannis und seinen eigenen Leuten blockiert und als er einen Befreiungsschlag unternimmt, endet das … nicht so gut. Daenerys sitzt auf ihrem Thron und zagt und zaudert. Ihre Drachen werden bald weg gesperrt und so tanzt nichts und niemand mehr. Selbst eine meiner Lieblingsfiguren, Tyrion Lannister, wird zu einem langweiligen Säufer degradiert. Und weil ihm nichts einfällt, wiederholt Martin immer und immer wieder das, was mal gut an seinen Büchern war.

Als ich das erste Mal „… for the night is dark and full of terrors“ las, lief mir ein Schauder den Rücken runter. In ADWD wir R’hllor so oft angerufen, in endlosen langweiligen Litaneien, dass ich angefangen habe, ganze Seiten zu überspringen. Martins wenig zimperliche Art, Gewalt nicht zu beschönigen, wird durch die Reek-Figur und den Winterfell-Schauplatz zu einer Art Folter-Porno. Und der eine gute Einfall, Reek, halb wahnsinnig, mit seiner Identität ringen zu lassen, wird ad absurdum geführt durch die ständige Wiederholung von „My name is Reek, it rhymes with [weak/freak/meek/etc.]“.

So, das war genug Enttäuschung. Es gibt auch Gutes zu sagen über ADWD. Die Storyline an der Mauer war schon spannend, auch im ersten Teil. Und als Martin dann doch eingefallen ist, wohin er mit der Geschichte will, konnte ich stellenweise das Buch nicht aus der Hand legen und rief ein paar Mal „Lapis’ gewölbte Augenbrauen des Todes“ hervor.

Leider fiel ihm dann aber zu viel ein. Der zweite Teil ist stellenweise ein Teppich, der am Rande ausgefranst ist. Überall lose Enden. Statt diese aber abzuschneiden oder einzuweben, ribbelt Martin das Gewebe weiter auf.

Im Vorwort äußert er die Hoffnung, in „Winds of Winter“, dem nächsten Buch, alle Personen und Schauplätze wieder unter einem Deckel zu versammeln. Nach der Lektüre von ADWD bin ich skeptisch, ob ihm das gelingt. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Ich werde die nächsten Teile sicher lesen. Nur wie ein kleiner Junge an Heiligabend, werde ich bestimmt nicht mehr auf George R.R. Martin’s Bescherung warten.

 

 

 

 

 

 

*Ich benutze die englischen Begriffe, weil ich die Serie nur auf englisch gelesen habe und Verwirrung vermeiden will.

 

6.9.2011: Morgen ™

Hallo Alle.

Wie ich letzten Freitag geschrieben habe, kommt morgen die nächste Miszelle aus der „Gelesen“-Reihe über „A Dance with Dragons“.

Moment mal, werden manche sagen. Morgen? Was ist mit Samstag? Will der Typ sich nicht mal winden und entschuldigen? Wir bez …. schenken ihm immerhin unsere kostbare Aufmerksamkeit, die wir auch dem neusten Webcomic oder niedlichen Tierbildern schenken könnten.

Gemach, liebe Leserin und lieber Leser. Ich erkläre das.

Wie ihr ja wisst, bin ich bekennender Prokrast mittelschwerer Auspägung. Heißt: ich kriege trotz aller Verschieberei noch etwas gebacken. Meist morgen. I normalen Raum-Zeit-Gedöns ist ‘morgen’ der folgende Tag. Für Prokrasten ist ‘morgen’ ein mythisches Land, in dem alle Aufgaben gelingen, bzw. eigentlich schon erledigt sind, wenn wir nur a  sie denken. ‘Morgen’ hat eine unendliche Zahl an Stunden oder, wie manche Physiker fasziniert feststellen, Zeit scheint dort überhaupt keine Bedeutung zu haben.

Mittlerweile gibt es schon professionelle Anwendungen dieses neu entdeckten Phänomens: Soon™. Wer zum Beispiel in der IT-Branche darauf wartet, dass ein wichtiges Update erscheint, ein Programm oder irgend etwas, an dem mindestens ein Informatiker beteiligt ist, wird oft auf   Soon™ vertröstet. ‘Bald’ ist natürlich nur die halbherzige, runtergedummte Version von ‘morgen’.

Deswegen mache ich hier und jetzt meinen Anspruch auf morgen™ geltend! Wenn ich also in Zukunft schreibe, dass ich morgen ganz sicher eine super witzige Miszelle über den Pudel von Sarah Connor schreiben werde, dann ist das natürlich als morgen™   zu lesen.

Wann die nächste richtige Miszelle kommt?
Na, morgen natürlich.

Gruß,
Skeltem

P.S: damit die Tierbild-Liebhaber doch auf ihre Kosten kommen:

Planking auch bei Tieren im Trend

gefunden bei: cuteoverload

2.9.2011: Einige Updates

Moin.

Zu „Gelesen> William Gibsons Blue Ant Trilogie“: Ich habe jetzt noch einmal „Spook Country“ angefangen und muss sagen, dass er wesentlich besser ist, als ich es in Erinnerung hatte. Auch beim Verfassen der Miszelle. Also bin ich dem Buch irgendwie eine Entschuldigung schuldig. Oder so.
Da Gibson aber sowieso Pflichtlektüre eines jeden Voll-, Halb-, oder Viertel-Nerds ist (sein sollte), kann man höchstens der Meinung sein, dass das das Buch nicht ganz so großartig ist, wie seine Geschwister.

Zu „Operation Kino„: Ich war dann noch mit Lapis in „Die anonymen Romantiker (Les Emotifs)“. Netter Film mit angenehmem Kuschelfaktor. Setzt natürlich eine angemessen kuschelige Begleitung voraus.
Vor allem aber erinnerte mich der Besuch daran, dass Kino vor allem eine Sache ist, die man mit anderen macht. Wie so viele Dinge, macht es höchstens Lust auf „das Richtige“, wenn man alleine Filme ansieht.

Die nächste Miszelle wird wieder „Gelesen“ sein und sich mit einer Tragödie beschäftigen. Dem fünften Teil der „Song of Ice and Fire“-Serie. Oder George R. R. Martin, wie man’s nimmt.
Sie sollte morgen erscheinen.

In Berlin scheint mal wieder die Sonne und wenn der „Sommer“ mich eines gelehrt hat, dann, dass man solche Gelegenheiten nutzen muss.
Ich gehe also in eine Ausstellung ;)

Bis dann,
Skeltem